Autorarchive: Frank Radzio

Ein weiterer Schritt zum Start der Community ist getan, unsere API Files sind heute online gegangen und nun auch erreichbar. Jetzt werden wohl auch unsere Nodes in der Deutschlandkarte sichtbar werden.

Dem Start zum 01.08.2017 steht nicht mehr viel im Weg.

Kooperation TTN Schleswig

Unsere Kooperation mit dem TTN Schleswig trägt erste Früchte, in Tarp ist das zweite Community LoRaWAN Gateway entstanden die Pläne für einige Projekte sind geschmiedet worden. Die TTN Gemeinschaft Schleswig wird den kompletten Bereich Schleswig bis zur Dänischen Grenze so wie zwischen den Meeren abdecken.

Hierzu haben wir einen Raum auf dem Matrix Server von Freifunk Schleswig-Flensburg eingerichtet und werden diesen mit dem SLACK Raum verbinden. Je mehr Mitstreiter sich finde um so mehr Messdaten können wir erfassen.

Zum kommenden Freifunk Treffen am 28.04.2017 um 18:00 Uhr in Ruhekrug bei Schleswig werden wir die Details klären und unseren Werkzeugkasten definieren.

IoT und Freifunk wird eine großartige Kooperation, zwei Netzwerke unterstützen sich um einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

Unsere Ideen sind vielversprechend wir können aus einer fast unendlichen Menge von Projekten die interessantesten für uns heraussuchen und sind nicht mehr auf vorgegebene Plattformen angewiesen. Ob es nun Nodes sind die mit einem Raspberry PI, einem Arduino oder einem ESP8266 betrieben werden durch Freifunk ist es uns egal über welches Medium die Daten zur Anwendung fließen.

Der Sommer wird spannend, versprochen.

Seit einigen Wochen läuft nun unser erstes Gateway problemlos vor sich hin, eine rudimentäre Firmware ist erstellt und die ersten Router testen das Netz auf seine Funktion.

Nun geht es an den nächsten Schritt, das 2. Gateway wird nun zusammen gebaut um dann möglichst kurzfristig von Gateway 3 unterstützt zu werden. Diese beiden Gateways werden relativ schnell online gehen können da wir nun eine passende Anleitung zusammen gestellt haben die unsere Bedürfnisse entspricht.

Um endgültig in Betrieb zu gehen muss an unserer Firmware noch etwas geschraubt werden, dort fehlt zur Zeit noch die Auswahl ob man als Node Betreiber einen verschlüsselten FastD Tunnel oder einen etwas schnelleren unverschlüsselten L2TP Tunnel zum Gateway nutzen möchte. Die Hood Auswahl ist noch nicht realisiert und die USB Unterstützung fehlt auch noch.

Fertig ist dafür aber die Statistik via Grafana und Prometheus und die Anzeige der Karte mittels Hopglass.
Wir wollen den IPAM Server noch auf das Gateway 1 umziehen um so auch noch den Scan Agent nutzen zu können.

Stehen die Gateways werde sie mittels GRE Tunnel verbunden und mit Babel versorgt.

Fazit es geht voran

LoRaWAN Projekt

Wir haben uns dazu entschlossen unser Netz gleich einer praktischen Anwendung zuzuführen. Wir bauen eines der ersten offenen Netzwerke für das Internet der Dinge auf.

Dazu werden wir an einigen Stellen im Kreis Schleswig-Flensburg sogenannte LoRaWAN Gateways aufbauen. Diese Gateways nehmen die Kommunikation von IoT Sensoren und Aktoren im 868 MHz Bereich auf und leiten den Datenverkehr auf eine InfluxDB. Die LoRaWAN Gateways haben eine hohe Reichweite so das im Umkreis von 5 – 10 km um diese Gateways herum die dort funkenden IoT Sensoren und Aktoren das Gateway erreichen können.

Zur Zeit befinden wir uns in einer Planungsphase in der wir die Möglichkeiten diverser Projekte prüfen um danach dann konkret mit der Umsetzung ausgewählter Projekte zu beginnen. Dazu haben wir einen Matrix Raum eröffnet der unter der folgenden Adresse erreichbar ist: #lorawan-sl-fl:matrix.ffslfl.net der Zugang zu diesem Raum kann man über unseren Server direkt erhalten oder über eine der bestehenden Riot.im Apps

Wir nutzen auch das TTN dort haben wir eine Community TTN Schleswig im Aufbau.

Als Speicher für unsere Planung nutzen wir ein PAD unter http://pad.ispnord.net/p/Umweltdaten

Wir freuen uns, wenn es Interessierte Mitstreiter gibt die unseren Kreis Schleswig-Flensburg etwas Smarter machen wollen. Unsere Vorgabe ist das die Projekte einen Gesellschaftlichen Vorteil liefern sollen wobei wir auch die Wirtschaftlichen Aspekte betrachten wollen so das wir auch tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln könnten.

Es ist ein spannendes Themenfeld welches wir nicht einzelnen Firmen überlassen wollen, wir glauben das diese Techniken der IoT einen gesellschaftlichen Vorteil bringen werden. Wir wollen uns gemeinsam fortbilden so das wir die Einstiegshürden gering halten können und es eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft gibt. Wir müssen keine Angst vor der dieser Technik haben, wenn wir transparent darlegen wo die Grenzen dieser Technik sind. Es werden keine Daten zur Verhaltenskontrolle einzelner erhoben sondern Umweltdaten aus denen man dann Aktionen zum Nutzen der Gesellschaft ableiten kann.

Ihr seid herzlich eingeladen die Zukunft mitzugestalten, euch fortzubilden zu lernen was man mit offenen Daten alles anstellen kann.