Freifunk muss Gemeinnützig sein

Der Neusser Landtagsabgeordnete Lukas Lamla hat das Land NRW dazu bewegt eine Bundesratsinitiative für die Gemeinnützigkeit von Freifunk einzubringen. Dies war notwendig da die Finanzämter den Vereinen rund um Freifunk selten eine Gemeinnützigkeit zugesprochen haben.

 Warum wird Freifunk so unterschiedlich bewertet?

Ein Grund kann Unwissenheit sein, Freifunk ist kein kommerzielles Netz in dem man für eine bestimmte Zeit nach einer Anmeldung Zugang zum Internet bekommt.

Freifunk ist etwas vollkommen anderes!

Die Grundidee von „Freifunk“ ist simpel: Statt vieler einzelner Netze schließen beispielsweise mehrere Nachbarn ihre WLAN Router zusammen und schaffen so ein größeres lokales Netz, das von vielen anderen Usern mit genutzt werden kann. Über Richtfunk können so sogar ganze Stadtteile untereinander verbunden werden. Viele der Routerbetreiber haben auch einen Internet Anschluss von dem sie ein Teil der vorhandenen Bandbreite der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Aber es muss halt nicht zwingend ein eigener Internetzugang vorhanden sein.
Menschen die sich den Anschluss nicht leisten können wie Geringverdiener oder Flüchtlinge oder auch nur der Feriengast in der Gemeinde können so das Netz frei und uneingeschränkt nutzen. Es ist wie das digitale Glas Wasser des man jedem Gast gerne reicht.

Durch unseren Ehrenamtlichen Einsatz helfen wir Gemeinschaftsnetze aufzubauen und zu betreiben, wir leiten die Interessierten Mitmenschen an sich einen Freifunkrouter einzurichten. Wir organisieren Stammtische um diese als Vernetzungstreffen der Nachbarn etablieren auf denen man dann sein Wissen austauscht um dort die Technik zu verstehen und sich fortzubilden. Freifunk ist hier die Brücke um der digitalen Spaltung unserer Gesellschaft entgegen zu wirken, Zugang zur Bildung zu ermöglichen und jedem die Teilhabe an eine digitale Welt zu ermöglichen. So entsteht ein soziales Netzwerk der Bewohner und Gäste.

Jeder soll so in die Lage versetzt werden selbst ein Teil des Meshnetzwerks zu werden, dort frei zu kommunizieren und damit Technik- so wie Medienkompetenz zu erlangen. Wir stellen mit diesem WLAN Netzwerk ein kosten- und barrierefreien Zugang der Öffentlichkeit bereit.

Unterstützt uns in dem Ihr euch beteiligt, Privatpersonen, Gewerbetreibende, Gemeinden und Kommunen, Landkreise und Vereine, ihr alle könnt euch sehr einfach beteiligen. Macht auf uns aufmerksam in dem ihr mit uns oder über uns redet, euch entscheidet selbst ein Teil des Netzwerks zu werden und euch für wenig Geld einen Router anschafft der mit unsere Freifunk Firmware zum Mesh Knoten wird. Kommt zu unseren Stammtischen und lernt mit uns.

In den letzten beiden Jahren haben wir sehr viele Zugänge für Hilfsbedürftige geschaffen nun müssen wir den nächsten Schritt gehen und in jede Gemeinde öffentliche Plätze versorgen. So können Keimzellen geschaffen werden aus denen Nachbarschaftsnetzwerke entstehen.

Darum muss Freifunk einheitlich die Gemeinnützigkeit zugesprochen werden.

 

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